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Female Leaders for Social Change *** 2. Phase ***

Stärkung und Förderung von Frauen, um als Social Leaders of Change das Wirtschaftssystem neu zu gestalten.

Die Barriere: Dieses Projekt zielt darauf ab, Sozialunternehmen als Modell der Frauenförderung voll auszuschöpfen und effektiver zu gestalten. So dass es mehr Frauen gibt, die sich mit den grössten Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen und als Social Leaders of Change gestärkt und gefördert werden. Die Betroffenen: Die Weltwirtschaft ist nicht in der Lage nachhaltig, fair oder integrativ zu agieren, was dazu führt, dass die Einkommensungleichheit in den letzten Jahrzehnten in fast allen Weltregionen zugenommen hat . Wir wissen auch, dass die Wirtschaft besonders ungerecht gegenüber Frauen ist. Tiefere Löhne sind nur die Spitze des Eisbergs. Sozialunternehmen stellen diesen Status quo in Frage und stellen Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt. Diese Art von Unternehmen haben grosses Potenzial Frauen zu fördern und zwar auf vier mächtige Arten:
  • Stärkung und Entwicklung von Frauen und Mädchen durch Bildung, Beratung, Betreuung und die Entwicklung von Kompetenzen.
  • Schaffung frauenfreundlicher Unternehmen mit Arbeitsmodellen, die auch rund um familiäre Verpflichtungen funktionieren. Insgesamt beschäftigt der Sektor der Sozialunternehmen mehr Frauen als der Privatsektor.
  • Förderung von weiblichen Führungskräften, Unternehmensgründerinnen. Dadurch entstehen Vorbilder, die noch mehr Frauen inspirieren.
  • Sozialunternehmen können ein besonders wirksames Instrument sein, um Frauen zu ermöglichen, in ihrer Gemeinschaft eine Stimme zu geben und gehört zu werden.
Euer Team: Tanja liebt Kommunikation und ist fasziniert durch die (noch) unentdeckte Macht der Frauen Community von Sozialunternehmerinnen. Sie bringt Erfahrung mit in der Arbeit mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen und verfügt über ein Skillset als Content Marketer und Storyteller. Alexandra liebt unsere Erde und die Menschen, die auf ihr leben. Sie hat einen Master in Biologie und mehr als 5 Jahre Berufserfahrung in der Leitung von IT-Projekten. Laura hat  eine herzliche Energie und immer eine faszinierende und inspirierende Geschichte auf Lager, die Dir zeigen wird, dass Du deine Welt zum besseren verändern kannst.
Euer Plan: Field Study / Interviews 1. Austausch mit erfolgreichen Sozialunternehmerinnen und Austausch mit anderen Stakeholdern aus dem Sektor Sozialunternehmen. --> wo sehen sie die grössten Probleme/Hindernisse 2. Frauen, die sich noch am Anfang befinden (noch nicht gegründet haben). -->Was brauchen sie? Was fehlt ihnen? 3. Frauen, die bereits gegründet haben aber wo es noch nicht so läuft, wie es eigentlich sollte. --> Was brauchen sie? Was fehlt ihnen? Hebelpunkte: • Beratung, Betreuung und Unterstützung/Peer Group/Mentoring/Best Practice/Vorbilder • Förderung der Vernetzung • Kompetenzentwicklung • Kampagnenarbeit (Frauen als Social Entrepreneurs, Frauen eine Stimme geben, eine geschlechtergerechte Arbeitswelt) • Frauen bestärken (vertrauen oft nicht in eigene Fähigkeiten, Wirkungsgrad liegt immer noch auf der informellen Struktur/informellen Wirtschaft und besteht in der Regel ohne finanzielle Entschädigung) • Zugang zu Finanzmitten • Information über geschlechtergerechte Arbeitspraktiken in die Öffentlichkeit bringen und Unternehmen unterstützen, die geschlechtergerechte Richtlinien am Arbeitsplatz umsetzen z. B. mit einem geschlechtergerechtem Zertifizierungsprogramm Fragen an die Community: Wie denkt ihr, können Frauen bestmöglichst auf ihrem Weg zur Sozialunternehmerin unterstützt werden? Was sind die grössten Hindernisse auf dem Weg dort hin?

Resultate des Stakeholder-Mappings

Resultate der Strassenbefragung

Beschreibt bitte eure Persona

Fasst hier euer Onliness Statement zusammen

Fügt bitte ein Bild von eurem Lean Canvas ein

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Ja sehr gerne. Für uns wäre es wichtig herauszufinden, wie
Guter Ansatz. Helfe gern beim Brainstormen, falls es Bedarf
Das ist ein super Input - vielen Dank dafür. Das haben wir
Danke für deine Ausführung Tanja. Ich bin selbst in strukt
Hallo Patrick Studien zeigen, dass selbst bei Sozialunterneh
Eine ganz tolle Idee. Wie könnte das Geschäftsmodell ausse
Ja das denke ich auch, und vor allem in wenn wir auf diese W
Ja in Deutschland gibt es einige gute Beispiele und auch in
Ja, eventuell könnte das Kompetenzzentrum auch von Stiftung
Gute Idee zur Förderung und Stärkung Sozialer Projekte in
Gute Idee! Gibt es andere Länder die bereits einen Schritt

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    1. Tanja.Gerster Autor/in des Beitrags

      Hallo Holger! Vielen Dank für deinen Beitrag. Gemäss meinen Recherchen liegt es daran, dass Frauen bei der Gründung von Sozialunternehmen im Vergleich zu Männern auf zusätzliche Barrieren stossen wie beispielsweise:
      • höhere Anforderungen an die Zeit durch familiäre Verpflichtungen
      • weniger Zugang zu Finanzmitteln
      • weniger Vertrauen in eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten
      • grössere Angst vor dem Scheitern
      • weniger weibliche Vorbilder
      Hast du dazu eine andere Meinung?

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      1. Holger Hoffmann-Riem (Moderator)

        Hallo Tanja, die Idee mit den zusätzlichen Barrieren finde ich interessant. Was für Recherchen hast du denn dazu schon angestellt? Meine spontane Einschätzung:
        • das mit den familiären Verpflichtungen ist in einer bestimmten Altersphase sicher objektiv so gegeben. Ich beobachte den tieferen Frauenanteil aber auch bei Startups, die von frischen Uni-Absolvent(inn)en gegründet werden, wo Familie noch kein Thema ist. Und umgekehrt kenne ich Fälle von Unternehmerinnen, die kurz vor oder nach einer Schwangerschaft ein Unternehmen gegründet haben. Somit scheint mir das nicht der ausschlaggebende Faktor zu sein
        • weniger Zugang zu Finanzmitteln: könnte sein. Denkst du hier an Family, Friends and Fools (ich denke hier haben Frauen sogar eher leichte Vorteile, weil sie oft besser vernetzt sind) oder an Investoren (das ist sicher noch eine Männerdomäne)?
        • Vertrauen in eigene Fähigkeiten: ich könnte mir vorstellen das das – zusammen mit „weniger weibliche Vorbilder“ – der Kern des Problems ist. Erfolgreiche Vorbilder schaffen ja auch das Vertrauen „das kann ich auch“.
        • Angst vor dem Scheitern vermute ich bei beiden Geschlechtern, das scheint mir eher eine Persönlichkeitsfrage zu sein.

        Ich denke dass es für deine weiteren Recherchen – anders als bei den meisten anderen Projekten hier – wichtig wäre, dass du auch mit deiner „Nicht-Zielgruppe“ (den Männern) sprichst um herauszufinden, welche Barrieren bei Männern auch gegeben sind. Darüber hinaus vermute ich dass es bereits zahlreiche Studien über „Frauen und Unternehmensgründung“ gibt, die dir weiterhelfen könnten. Ich kenne mich mit dieser Literatur allerdings nicht aus.

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        1. Tanja.Gerster Autor/in des Beitrags

          Hallo Holger

          Meine Recherche stützt sich auf Gespräche mit Frauen, die bereits erste Schritte gemacht haben oder sich mit dem Gedanken befassen, den Schritt zur Sozialunternehmerin zu wagen und unter anderem auf eine Studie des British Council zum Thema «Social Enterprise and Woman Empowerment»

          Um auf die Barrieren einzugehen sehe ich das so:
          Grundsätzlich widerspiegeln sich bei Sozialunternehmen die gleichen Barrieren für Frauen, wie wir sie auch in anderen Bereichen unserer Wirtschaft vorfinden. Trotzdem spielen Sozialunternehmen eine immer grössere Rolle bei der Stärkung der Rolle der Frauen und es gibt viel Potenzial, mehr zu erreichen.

          Vertrauen in eigene Fähigkeiten: Die eigene Einstellung, Glaubenssätze, Praktiken und soziale Normen führen dazu, dass Frauen im Vergleich zu Männern tendenziell weniger an sich und ihre Fähigkeiten glauben. Ein Mangel an weiblichen Vorbildern, Best-Practise-Beispiele im Sozialunternehmen (oder auch im herkömmlichen Wirtschaftssystem) ist ein zusätzliches Hinderniss für die Stärkung weiblicher Sozialunternehmerinnen.

          Familiäre Verpflichtungen sind ein entscheidender Faktor, für die wirtschaftliche Beteiligung von Frauen überall. Im Vergleich zu gewöhnlichen Unternehmen bieten Sozialunternehmen jedoch mehr Möglichkeiten für unterbeschäftigte Frauen und schaffen flexible Teilzeitarbeitsplätze oder Home Office.

          Weniger Zugang zu Finanzmitteln: Ich denke da vor allem an Investoren, da dieser Bereich wie du auch sagst, stark von Männern dominiert wird und Frauen sich in diesem Bereich nicht genug zutrauen oder auch vor Investitionsentscheidungen zurückschrecken weil sie z.B. mit diesem Thema nicht genug vertraut sind.

          Es gibt sicher noch weitere Barrieren für weibliche Sozialunternehmer. Aber es ist sicher auch unbestreitbar, dass der Bedarf an sozialen/nachhaltigen Lösungen hoch ist und es wichtig ist, diese Barrieren abzubauen so dass mehr Frauen in diesem Bereich aktiv werden.

          Danke für den Tipp mit der Umfrage. Das werde ich gerne so mit dem Team besprechen!

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          1. Tanja.Gerster Autor/in des Beitrags

            hilfreiche Glaubenssätze kann man fördern indem man sich mit Menschen umgibt, die einen unterstützen und an einen glauben. Ausserdem können neue positive Erlebnisse und eine unterstützende Peer-Group enorm dazu beitragen, den Glaube an sich selbst zu stärken und alte Glaubenssätze mit neuen, förderlichen zu ersetzten.

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  1. Emma.Beath

    Hallo Tanja, das ist ein grossartiges Thema. Ich habe in drei Ländern gelebt, und ich habe zwischen den Ländern Unterschiede bezüglich der Stellung der Frauen beobachtet. Ich würde mich freuen dich zu unterstützen und meine Einsichten für dieses Programm zur Verfügung zu stellen.

    Es handelt sich um ein grosses Thema, das mit Recht, Kultur, Bildung, Gesellschaftssystem und sozialem Nutzen zusammenhängt… Vermutlich lassen sich diese Faktoren nicht auf die Schnelle verändern. Die Situation wird sich aber verbessern, wenn es gelingt auf das Thema aufmerksam zu machen und Frauen zu unterstützen. Hast du dir überlegt welche Art von Angeboten du durchführen würdest, um das anzustossen?

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    1. Tanja.Gerster Autor/in des Beitrags

      Liebe Emma
      Vielen Dank für deine Nachricht! Toll, dass du deinen Erfahrungsschatz mit einfliessen lassen möchtest. Bei so einem grossem Thema können wir jede Art von Unterstützung gut gebrauchen. Um auf deine Frage einzugehen: Bevor wir uns genauer mit dem Angebot auseinander setzen können, müssen wir unser Verständnis für die Bedürfnisse der Betroffenen weiter ausbauen. Stand heute denke ich, dass ein grosser Teil die Bestärkung der Frauen einnehmen wird. z.B. mit Peer-to-Peer Support, Mentoring, Workshops etc. Somit wäre unser nächster Schritt sicherlich die ausführliche Analyse der Ist-Situation, gekoppelt mit Expertenwissen und Befragungen der Betroffenen. Was ist deiner Meinung nach eine der grössten Barrieren für Frauen ?

      Liebe Grüsse
      Tanja

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      1. Tanja.Gerster Autor/in des Beitrags

        Wir denken da an vor allem an Coachings und einen regelmässigen Austauch zwischen den Frauen. Ein wichtiger Part sind auch so genannte Role Models, die als Inspiration fungieren und zeigen, dass es auch viele Frauen gibt die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. z.B. Best-Case-Examples

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          1. Tanja.Gerster Autor/in des Beitrags

            Ja das denke ich schon. Ich glaube viele Frauen, die erfolgreich sind, sind auch bereit dazu mit ihrem know-how dazu beizutraagen, dass auch andere Frauen wachsen. Es gibt ja auch ganz unterschiedliche Formate, von Podcast bis Retreat kann man sich überlegen, welche Art von Input sinnvoll ist und am meisten Wirkung zeigt.

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  2. Darren.Naylor

    Das ist eine super Idee! 75% der gemeinnützigen Arbeitnehmer sind Frauen, Aber die Zahl der Frauen in Führungspositionen ist bei weitem nicht so hoch.
    Es wäre großartig zu sehen, wie dieses Projekt startet und eine positive Veränderung herbeiführt, um einige der Vielfaltsthemen in diesem Sektor anzugehen.

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  3. Alexandra.Choutko

    Ich hatte gerade eine Gedanken zur Finanzierung… eventuell koennte man das Zentrum um eine Kompetenz im Bereich Steuern und IT aufbauen und diesen gegen Bezahlung anbieten fuer Frauen die den Weg zur social enterprise gehen wollen aber ein paar skills nicht haben zum starten. Was meint ihr dazu oder gibt es da schon etwas?

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    1. Holger Hoffmann-Riem (Moderator)

      Die Idee mit der Querfinanzierung ist immer eine, die man prüfen sollte. Ich denke dass sich viele Social Entrepreneurs mit Steuern und IT schwertun, so dass ich davon ausgehe dass es eine Nachfrage gäbe. Die Frage ist, ob man damit einen Überschuss erwirtschaften kann, der zum Querfinanzieren genutzt werden kann. Einfach deshalb, weil Social Entrepreneurs oft knapp bei Kasse sind, so dass sie vermutlich Angebote suchen werden, die so günstig sind, dass sie knapp kostendeckend sind.

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    1. Tanja.Gerster Autor/in des Beitrags

      Hallo Patrick
      Studien zeigen, dass selbst bei Sozialunternehmer der Lohnunterschied von Frauen und Männern enorm ist. Und auch, dass je höher in der Hierarchiestufe man(n) schaut, es immer weniger Frauen gibt. Ebenso ist der Anteil von Geldern, die Organsationen im Bereich Gleichberechtigung unterstützen in der Relation gesehen deutlich geringer als für andere Themen. Dies sind alles Ansätze, die es zum einen zu untersuchen gilt, um auch ein entsprechendes Business Modell auszuarbeiten. Wir gehen aktuell von Annahmen aus, in Zusammenhang damit , warum dem so sein könnte. Eine Annahme ist, dass Frauen sich generell einfach weniger Zutrauen und auch weniger für sich oder Themen, die sie bewegen laut ihre Meinung kund tun. Es gibt zudem viele Frauen, die sich engagieren, jedoch beruht ein signifikanter Teil davon auf einer informalen Struktur, also sprich Frauen, die sich unentgeltlich engagieren. Oder eben solche die eventuell eine NGO führen aber Schwierigkeiten haben, ihre Organisationen zu skalieren. Wir denken, dass ein Ansatz Coaching oder so eine Art „Each one teach one“ Netzwerk sein könnte. Also Frauen, die sich auf unterschiedlichen Ebenen befinden auf der Leiter zum Erfolg. Jede dieser Frauen hat etwas, dass sie einer anderen Frau beibringen und gleichzeitig von einer wieder anderen lernen kann. So entsteht nicht nur ein Austausch von Wissen, sondern vielmehr eine gemeinsame Mission und eine Verbindung, in der jeder bestrebt ist zu wachsen und den anderen wachsen zu lassen.

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      1. Martin

        Danke für deine Ausführung Tanja. Ich bin selbst in strukturell ähnliche Projekte involviert. Diese werden eigentlich immer ausschliesslich von einem oder einer Gruppen von Spendern finanziert (Stiftungen, Unternehmen). Dabei läuft man immer der Gefahr, dass sich aufseiten des Geldgebers die Situation insofer ändert, dass die Finanzierung zum erliegen kommt. Wirklich nachhaltig ist meiner Meinung nach nur, wenn sich Projekte selbst finanzieren können, und daher komplett unabhängig bleiben. Auch bin ich davon überzeugt, dass soziale Probleme und Ungerechtigkeit nur nachhaltig gelöst werden können, in dem man die Stakeholder ökonomisch incentivert. Sprich für Geldgeber oder Investoren einen klaren Business Case hat. Das würde ich dir empfehlen zu erarbeiten.

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        1. Tanja.Gerster Autor/in des Beitrags

          Das ist ein super Input – vielen Dank dafür. Das haben wir auch schon besprochen. Ich bin auch der Meinung, dass wir uns ein Business Model überlegen sollten, dass sich langfristig selber finanziert. Wir haben auch bereits über ein hybrides Modell nachgedacht. Also z. B. eine Community, in Form einer NGO und gleichzeitig ein Social Business, dass mit einer Dienstleistung z.B. etwas für Unternehmen die Kosten der NGO deckt. Ich denke es gibt viele Möglichkeiten und die Aktualität der Themen (Gleichberechtigung in Verbindung mit der Förderung des Sozialunternehmertums) wird uns dabei sicher zu Gute kommen.

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