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LendSV

P2P Microfinance – Effiziente, grenzüberschreitende Transaktionen, welche Mikrozahlungen ökonomisch machen und finanzielle Inklusion fördern

Die Barriere: Microfinance findet heute primär lokal statt. Die 1 Milliarde ärmsten Menschen auf dem Planeten sind vom Finanzsystem ausgeschlossen und können daher nicht an der globalen Wirtschaft partizipieren. LendSV schlägt die Brücke zwischen westlichen Investoren und Darlehensnehmer aus Entwicklungsländern. LendSV bietet Schweizer Anlegern mit sozialen Zielen, direkt und unmittelbar Menschen in Entwicklungsländern zu finanzieren und dabei Renditen zu generieren, die in Zeiten den Nullzinsumfeldes attraktiv sind. Die Applikation wird die Menschen und ihre Geschichten in den Mittelpunkt stellen und Kreditnehmern erlauben ihre Geschichte zu erzählen. Die Betroffenen: Statistiken der UN besagen, dass rund 1 Mrd Menschen zur Gruppe der 'Non-Bankable' zählen. Darunter leben laut 'World Poverty Clock' rund 600mn Menschen unter extremer Armut (weniger als USD 1.25/ Tag). Diese Zielgruppe ist für Banken als Kundenstamm nicht relevant, birgt aber enormes Potential. Durch einen informellen, und schnellen Zugang zu leistbarer Finanzierung wird eine der ganz grossen Hürden im Micro-Enterpreneurship genommen. Ziel ist es eine Wettbewerbsangleichung zu erreichen, sodass Unternehmer egal welcher Grössenordnung und Herkunft unter den gleichen Bedingungen arbeiten können. Euer Team: Wir sind 2 Partner aus der traditioniellen Finanzindustrie, mit einem komplementären Hintergrund aber den gleichen Wertesystem. Zusammen bringen wir einige Jahre Erfahrung aus dem Audit, Investment Banking und M&A, Corporate Finance, Private Equity, Derivatives und der Strategie Beratung mit. Wir sind beide CFA charter holder. Ein Partner ist Swiss CPA, spricht fliessend Chinesisch und ist full-stack developer. Der andere ist extrem starker Verkäufer und Networker. Beide Partner arbeiten aktuell noch für einen Hedge Fond. Wir sind derzeit auf der Suchen nach einem Vollzeit-Entwickler, welcher unser Skillset im Team für dieses Projekt komplementieren würde. Euer Plan: LendSV ist ein traditionelles Finanz-Service-Angebot, welches deutliche Effizienzgewinne durch neue Technologie ermöglicht. Jeglicher Service ist am Ende des Tages ein 'Peoples-Business'. Wir sind konkret auf der Suche nach Partnern on-shore in einem unserer Zielmärkte in Afrika oder Südostasien, um die Lösung in einem geschlossenen Rahmen zu testen. Hierfür sidn NGOs denkbar, welche ein Interesse haben könnten, dass ihre Begünstigten direkt finanziert werden. LendSV wird Staff in diesem Zielmarkt benötigen, welche bei der Selektion für und Rückzahlung von Mikrokrediten unterstützen. Fragen an die Community: - Erfahrungen und Netzwerke in afrikanischen Ländern in Verbindung mit Kreditgeschäft/-prozessen, digitalen Zahlungen und Microfinance - Zinserwartung von Kreditgebern für Mikrokredite (bis USD 250, max 6 Monate).

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Das wäre natürlich der Hammer!!!
That could be the beauty of solve for tomorrow :-) Ich kann
Danke Holger. Definitiv ein Thema für uns. Die Smartphone-P
Aah, sehr geil. Ja, das gibt ein lokale Verankerung, Ihr kö
Eine wichtige Frage ist dann noch: können sich die Ärmsten
Hallo Andreas, danke, wir würden uns freuen mit dir bei ein
Coole sache und wäre super wichtig, definitiv, ich würde g
Danke Yana. China is ein riesen Markt und für uns sehr attr
Hallo Hans, danke für deine Frage. LendSV nutzt ein Blockch
Macht ihr auch etwas in China. In ländlichen Regionen gibt
Patrick, das ist ein sehr spannendes Projekt und würde mich
Hallo Holger, vielen Dank für deine Frage. Bancor is ein ei
Kennt ihr das Projekt von grassrootseconomics.org und Bancor
Das sehen wir gleich. Unser Ziel ist es nun einemal einen Ma
Herzlichen Dank. Werden wir machen. Was wäre der beste Weg
Würde mich freuen, wenn ihr für unser Projekt Lightwave st
Hoffe ihr versucht es mit Südamerika - da gibt es viel Pote
Der Kontakt Chi Nnadi könnte für euch interessant sein. Se

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    1. Martin Autor/in des Beitrags

      Das sehen wir gleich. Unser Ziel ist es nun einemal einen Markt für unsere Beta Test Phase zu finden. Wenn das erfolgreich verläuft, sehen wir interessante Möglichkeiten in ganz Afrika, Südamerika und vielen Ländern Südostasiens.

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  1. Holger Hoffmann-Riem (Moderator)

    Kennt ihr das Projekt von grassrootseconomics.org und Bancor? Siehe z.B. https://blog.bancor.network/trading-the-first-tomatoes-on-blockchain-92372dd105bc und diverse weitere Artikel auf https://www.grassrootseconomics.org/media wie z.B. https://www.newsweek.com/2019/03/08/blockchain-impact-award-winner-grassroots-economics-foundation-kenya-1339353.html. Könnt ihr mit diesen Informationen abschätzen worin sich LendSV vom Bancor-Wallet unterscheidet?

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    1. Martin Autor/in des Beitrags

      Hallo Holger, vielen Dank für deine Frage.
      Bancor is ein eigens Protokoll und funktioniert als Liquiditätslösung für ERC20 Tokens. Es gibt derzeit viel Unklarheit darüber, ob die ICO welche Bancor durchgeführt hat, rechtliche Konsequenzen nach sich zieht. In der USA hat die SEC bereits ein vergleichbares Projekt geschlossen. Auch sind ERC20 Tokens (Bancor traded vorallem Nichen Tokens) oft ICO Projekte welche ohne Absegnung des Regulators als faktiach illegaler Capital Raise (vegleichbar einer IPO) durchgeführt wurden.
      Die ist ein Grund dafür, warum sich Bancor bereits aus den USA zurück gezogen hat. Sie wissen vermutlich, dass sie illegal gehandelt haben.
      Davon distanzieren wir uns komplett. Compliance steht für uns an vorderster Front.

      Auch vertreten wir die Philosophie, dass es nur eine Blockchain als Standard geben wird. Diese muss massiv skalieren und ein festgelegter Standard sein, worauf Applikationen aller Art entwickelt werden können. Ähnlich dem Internet. Es gib nicht zahlreiche Internets, es gibt ein Standard Protokoll dass global hauptsächlich genutzt wird. Es ist unveränderbar und erlaubt Devs darauf aufzubauen. Auf diesen Standard baut unsere Lösung auf.

      Das erwähnte Projekt ist sehr ehrenwert, das Ziel ist das ähnlich. Unsere Lösung erlaubt jedoch Bezahlung in lokaler Währung, der Währung die auch gesetzlich als solche anerkannt ist. Dazu sind eine reine Lending Plattform und kein Bankkontoersatz.

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  2. Hans.Haueter

    Patrick, das ist ein sehr spannendes Projekt und würde mich freuen, wenn ihr weiter kommt. Ich habe doch noch eine kritische Frage. Du sprichst von «technologischer» Lösung. Was heisst das? Wie wollte ihr das Cross-Border Problem lösen? Dies scheint mir fast unlösbar, aber wenn ihr dazu eine Lösung bringen könnte, dann Hut ab. Gruss Hans

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    1. Martin Autor/in des Beitrags

      Hallo Hans,

      danke für deine Frage.
      LendSV nutzt ein Blockchain Protokoll als Settlement Layer. Dieses erlaubt es uns innnerhalb von Sekunden Transaktionen zu setteln (auch grenzüberschreitend) mit Transaktionskosten im Tausendstelbereich eines USD Cent. Diese Effizienzgewinne sind heute bereits möglich. Lokal wird es den Kreditnehmern möglich sein in ihre präferierte lokale Zahlungsmethode zu switchen (e.g. Anbindung and WeChat, Alipay or MPesa).

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    1. Martin Autor/in des Beitrags

      Danke Yana. China is ein riesen Markt und für uns sehr attraktiv. Extrem effiziente inländische Zahlungslösungen, sowie Kapitaltransferrestriktionen machen China jedoch nicht zur erste Priorität für uns. Ich bin bei dir, wenn du meinst dass P2P Financing eine massive Industrie in China repräsentiert. Indien wäre ein weiterer solcher Markt in vergleichbarer Grössenordnung.
      Unser oberstes Ziel ist es zu Beginn die Lösung in einem geschützen Umfel in einem unserer Prioitätsmärkte (Südafria, Uganda, Kenya) zu testen. Hierfür suchen wir lokale Partner wie NGOs, die Interesse daran haben, dass wir ihre Begünstigten direkt finanzieren.

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  3. Andreas.Ruegger

    Coole sache und wäre super wichtig, definitiv, ich würde gern mitmachen bei euch.

    Ich denke mal noch laut: Meines Wissen ist eure Zielgruppe eine administrativ aufwändige, Hoch-risiko Zielgruppe, bei welcher Kredite von Seite des Unternehmens generell eingestuft werden als im Vornherein abgeschrieben. (Deshalb gibt es ja auch keine Banken die dies durchführen, sondern mehr Kleinkredit-firmen welche die Schulden der Personen dann an Betreiber verkaufen.)

    Von eurer Grundidee her, würdet Ihr nur Personen aufnehmen mit einer festen Business Idee, die auf klein-entrepreneurstufe sein werden? Der administrative Aufwand wäre dann ja absolut immens für euch, da Ihr ein Schicht ansprecht die tendenziell demographisch lokal agiert (in Ort und Sprache) und mit grösster wahrscheinlichkeit mehr als 6 Monate braucht um den vollen Betrag inkl. Zinsen zurückzuerstatten. (2-6monate sind ja üblich für microcredits) Im schlimmsten Fall eröffnet man bei euch ein Konto, kriegt cash und taucht ab – da eure Zielgruppe oft schlecht dokumentierte schichten beinhaltet die keine Adresse, sozialversicherungsnummer etc haben. (Ich habe in Peru in einer Schule volunteert die nur schüler aus poor und extreme poverty schichten hatte)
    Falls es nur Kredite sind, wie würde euere Idee sich unterscheiden vom klassischen Kleinkredit/Betreiber Institut?
    mein erster Gedanke wäre, würdet Ihr eine NPO zu machen, die profitorientiert wirtschaftet und den Überschuss aber für den Micro credit branch einsetzt?
    Soviele Fragen, haltet mich auf dem laufenden. ;D
    Lg

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    1. Martin Autor/in des Beitrags

      Hallo Andreas,

      danke, wir würden uns freuen mit dir bei einem der Workshops zu diskutieren.

      Zuerst zum Unterschied, und ich erkäre das anhand dem Beispiel Südafrika: 13.3mn Einwohner (23% der Bevölkerung) gelten als ‚unter extremer Armut lebend‘. Diese sogenannte ’second economy‘ ist vom Bankensystem ausgeschlosse, und bedient sich hauptsächliche Nicht-banken Finanzierungsquellen (NBFCs und lokalen Loan-sharks). Für NBFCs gilt die vom Regulator ausgesprochene obere Zinsgrenze von effektiv 60% p.a., Loan-sharks verlangen auch schon mehrere hundert Prozent. Das Mikrokreditvolumen 2018 betrug USD 2Mrd in Südafrika. Microfinaning passiert hauptsächlich inländisch, da grenzüberschreitende Transaktionen teuer sind und lange dauern. Die Kosten rechnen sich für Kredite dieser Art (bis USD 250) nicht. Zumindest bisher nicht. Mit unserer Lösung auf der Blockchain können wir sofort setteln und haben Transaktionskosten nahe Null. Darüber hinaus gibt es Transparenzvorteile, die dem Kreditgeber erlauben, zu verfolgen, ob die Mittel auch wirklich beim Kreditnehmer ankommen, bzw. wohin sie fliessen. Die erwartete Rendite von westlichen Kreditgebern ist signifikant geringer (Cost of Capital ist geringer), gleichzeitig sind unsere operativen Kosten deutlich niedriger wie bei lokalen Playern. Dies führt zu einer signifikanten Reduzierung der Zinslast für Kreditnehmer. Darüber hinaus, sind die Kreditvergabeprozesse in diesem Segment heute grossteils analog und bürokratisch. Wir bieten einen sehr informellen und schnellen Prozess, der sich über das Smartphone aus jeder Gegend wo Internetempfang vorhanden ist, abschliessen lässt.
      Du hast absolut recht, wir sehen uns auch nicht als Tech-Idee. Sondern als traditioneller Financial Service Provider. Lending ist ein Relationship-Business. Dazu brauchen wir Ressourcen in jedem Land, welches wir bedienen. Wir wollen mit lokalen NGOs starten, welche uns helfen legitime Kreditnehmer zu identifizieren (e.g. weil sie bereits mit ihnen arbeiten) und auch eine Beziehung zu diesen haben, was bei dem Collection-Prozess essentiell ist. Die Incentivierung der NGO läuft über einen Revenue-Split, bei erfolgreicher Rückzahlung eines Kredits.
      Wir sind bereit im Gespräch mit einem Mikrolender in Uganda, ihre NPL Quote liegt bei 2%, was extrem niedrig ist. Das stellen sie sicher durch eine starke Bindung, welche auch wir aufbauen müssen. Lokale Partner wie dieser könnten unser Distribution-Channel sein.

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      1. Holger Hoffmann-Riem (Moderator)

        Eine wichtige Frage ist dann noch: können sich die Ärmsten der Armen ein Smartphone leisten, das sie brauchen, um euer Angebot nutzen zu können? Soweit ich weiss kommen die Kosten so schnell runter, dass das sogar in Kenya fast gegeben ist, und in Südafrika denke ich dass es noch etwas günstiger aussieht. Ich fände es auf jeden Fall interessant wenn ihr euch auch mit der Frage beschäftigt, ob ihr den Kunden günstige Smartphones anbieten könnt – und vielleicht kann Samsung euch ja dabei unterstützen.

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        1. Martin Autor/in des Beitrags

          Danke Holger. Definitiv ein Thema für uns. Die Smartphone-Penetration Rate lag 2016 in Südafrika bei 42%. Aktuellere Zahlen werden signifikant höher geschätzt, getrieben durch populäre Zahlungsmodalitäten wie M-Pesa oder Centbee. Dass wir selbst Smartphones anbieten, denke ich rückt uns zu weit von unserer Kernkompetenz ab. Aber mit Partnern wie Samsung würde das absolut Sinn machen.

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