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Per Anhalter durch die Rush-Hour

Gemeinsam fahren statt einsam pendeln. Autos füllen und ÖV entlasten. Kapazitätsgewinn durch optimale Ressourcennutzung. Sitzplatz für alle.

Die Barriere: Wir pendeln gemeinsam aber einsam. Wir sprechen nicht (mehr) mit unseren Mitmenschen, sondern verkriechen uns in Mobiltelefone oder Gratis-Zeitungen. In öffentlichen Verkehrsmitteln kommunizieren (Sitz-)Nachbarn kaum. Im Auto ist Kommunikation möglich. Aber Autos werden meist alleine bewegt. Die Betroffenen: Betroffene sind alle, die zur Arbeit, zum Unterricht oder sonst Pendeln. Alle, die an Haltestellen auf Bus und Tram warten und alle, die mit leerem Auto an diesen Haltestellen vorbeifahren. Die einen trauen sich nicht den Daumen zu zeigen und die anderen trauen sich nicht anzuhalten. Euer Team: Das Team ist derzeit eine 1-Man-Show: Dario ist Visionär, Ideenlieferant und kann als Projektleiter und Tester agieren.Er ist Stadt-Anhalter und weiss wie der Daumen erfolgreich eingesetzt wird. Dank einer Informatik Vergangenheit und Webmaster-Tätigkeit kann er konstruktiv zu User Experience, Design und Funktionalität reflektieren. Sein Flair zu Texten unterstützt die Vermarktung und die Erstellung von Bedienungsanleitungen. Neben genereller Unterstützung und Brain-Power werden noch folgende Kompetenzen gebraucht: • Informatik und App Kompetenz für Umsetzungsstrategie, Lösungs-Architektur und Entwicklung. • Möglichst GeoInformatik-Kennnisse (GIS) • Kontakte zu Behörden in Stadt und Kanton Zürich und ev. Verkehrsbetrieben Euer Plan: Die Vision ist, dass Pendler*innen an den Haltestellen und Autofahrer*innen sich über eine Plattform / App verbinden können mit dem Zweck - in Real-Time - Fahrgemeinschaften zu bilden. • Autofahrer*innen wissen jederzeit wer an seiner Strecke wartet und die gleiche Strecke fährt • Pendler*innen wissen welche Autos in Ihre Richtung fahren und Kapazität haben • Individuell oder über 'Match-Making' (AI) werden Fahrgemeinschaften gebildet • Autofahrer wird zur Haltestelle geleitet • Pendler erhält Infos zu Wagentyp, Farbe und Kennzeichen • Beim Betreten des Fahrzeugs wird - über die App - ein Vertrag zwischen den Beteiligten eingegangen (NFC, SmartContract?) o Das schafft Sicherheit und Nachverfolgbarkeit für alle Parteien o Abgeltung für die Transportleistung oder Gutschriften auf zukünftiges Road-Pricing sind möglich Die Mobilität per Anhalter wird durch Digitale Transparenz sicher. Wir reisen mit der Community und nicht mit Fremden. Also sprechen wir während der Fahrt miteinander. Fragen an die Community: Würdest du eine solche Applikation Nutzen und dich mit pendelnden Autofahrern unterhalten? Sind Gespräche mit Fremden Menschen eine Bereicherung für deinen Alltag? Was hältst du von der Idee - Lösung oder Überflüssig? Was fehlt, was würdest du ändern, verbessern oder weglassen?

Resultate des Stakeholder-Mappings

Resultate der Strassenbefragung

Beschreibt bitte eure Persona

Fasst hier euer Onliness Statement zusammen

Fügt bitte ein Bild von eurem Lean Canvas ein

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Kurze Antwort: Nein, ich sehe zu wenig Gemeinsamkeiten. Zusa
Hallo Dario, das ist eine spannende Entwicklung. Wenn es Hit
In der Coop Zeitung habe ich davon gelesen, dass neu 101 Coo
Hallo Patrick. Ehrlich gesagt schmeiss ich da mit Buzzwords
Spannende Idee. Du erwägst SmartContracts? Welche Blockchai

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    1. Dario.Miglioretto Autor/in des Beitrags

      Hallo Patrick. Ehrlich gesagt schmeiss ich da mit Buzzwords um mich, von denen ich höchstens eine Ahnung aber keine konkrete Vorstellung habe. Ich stelle mir unter dem ‚Contract‘ das Element vor, welches den Beteiligten Sicherheit gibt, weil die Transaktionen bzw. Fahrten protokolliert sind.
      Für die Community ist es unerlässlich, dass die Teilnehmenden sich bewerten und so Schwarm-Vertrauen kreiert wird. Dass die Lösung dann mit Blockchain Technologie realisiert wird kann ich mir vorstellen – aber eben; ich hab eigentlich kein Wissen dazu.
      Ein Kompensationsmodell könnte via Micro-Payments laufen oder eben (Micro)Gutschriften wenn Road-Pricing oder sonstige „Straf-Steuern“ bzw. Lenkungsabgaben existieren / eingeführt werden.

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  1. Dario.Miglioretto Autor/in des Beitrags

    In der Coop Zeitung habe ich davon gelesen, dass neu 101 Coop Pronto Tankstellen als Treffpunkte für (Mit)Fahrgemeinschaften erschlossen wurden. Dies in Zusammenhang mit HitchHike (https://www.hitchhike.ch).
    HitchHike spricht zwar von Autostopp scheint mir aber eher ein Verabredungstool für Fahrgemeinschaften für regelmässige (Mit)Fahrten zu sein.
    Eine gute Sache zum Autos füllen, Strasse wie ÖV entlasten und gleichzeitig Emissionen reduzieren. Den sozialen Aspekt gibts noch als Bonus dazu (Aktiualitäten nicht lesen, sondern darüber sprechen).
    Meine Idee zielt auf die spontane Verabredung im Minuten-Bereich für Einzelfahrten.

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    1. Holger Hoffmann-Riem (Moderator)

      Hallo Dario, das ist eine spannende Entwicklung. Wenn es HitchHike schon gibt – wo siehst du dann den Mehrwert von „Per Anhalter…“? Würdest du eher auf Per Anhalter verzichten und versuchen HitchHike um einen sozialen Aspekt zu ergänzen, oder wäre es in deinen Augen sinnvoll zwei ähnliche Systeme parallel zu betreiben?

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      1. Dario.Miglioretto Autor/in des Beitrags

        Kurze Antwort: Nein, ich sehe zu wenig Gemeinsamkeiten. Zusammenarbeit/Ergänzung wäre natürlich Sinnvoll. Mir imponiert, dass sie 5-Sprachig sind -> inkl. Rumantsch!
        Wie ich schon geschrieben habe, zielt HitchHike auf Fahrgemeinschaften für regelmässige Fahrten. Dazu arbeiten Sie mit Firmen zusammen, welche ihre Mitarbeiter so zum Verkehrsmittel-Teilen animieren.
        Fahrgemeinschafts- oder Mitfahr-Angebote gibt es bereits, wie z.B. e-covoiturage.ch in der Romandie mit 32’000 registrierten Nutzern fürs Pendeln oder BlaBlaCar für längere Strecken.
        Am nächsten an meine Idee kommt die befristete Aktion #MitfahrenLuzern (https://www.watson.ch/schweiz/aargauer%20zeitung/495820344-mitfahrenluzern-war-fuer-ein-paar-tage-der-hit-warum-sitzen-wir-stets-allein-im-auto), welche aus einer regionalen Notlage entstand.
        Der USP meiner Idee ist die Spontaneität. Innert Minuten sollen sich die Autofahrer*innen und Mitfahrer*innen verbinden und treffen können – mit Hilfe der jetzt verfügbaren Technik.
        Ein Beispiel: Ich bin bereit und verlasse meinen Wohnraum. Während ich zur ÖV-Haltestelle laufe, aktiviere ich auf meinem Smartphone meinen Einsteige-Ort und die Zeit, wann ich da bin. Autofahrer*innen, welche bereits unterwegs sind oder gerade starten, die App aktiviert haben und in etwa gleichzeitig beim Einsteigepunkt durchfahren, sehen meine Anfrage und können der Mitfahrt zustimmen. Die App steuert den Rest bis sich die Parteien gefunden haben.
        Prädestiniert ist die Idee für den Urbanen Bereich.
        => Einiges Potenzial sehe ich für Randregionen ohne oder mit sporadischem Öffentlichem Angebot. Da würden sogar Barrieren und Benachteiligungen überwunden – ganz im Sinne von Solvefortomorrow. In Ländlichem Umfeld könnte die App rege genutzt werden, da dort weniger Berührungsängste und mehr Solidarität gegeben sind.

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